
Wir sichern die Qualität unserer Leistung durch einen fortlaufenden Prozess der Qualitätsentwicklung. Dieser Prozess beinhaltet die kontinuierliche Überprüfung und Anpassung unserer pädagogischen Maßnahmen und Verfahren auf mehreren Ebenen:
Personalebene:
Wir haben ein standardisiertes und terminiertes Verfahren des kollegialen Austausches sowie der regelmäßigen Fall- und Teamsupervision etabliert. Alle Mitarbeitende sind Fachkräfte im Sinne des SGB VIII und verfügen über unterschiedliche Zusatzaus- und Fortbildungen. Im Rahmen der Personalentwicklung bieten wir interne Fortbildungen und fachliche sowie persönliche Reflektion an.
Strukturqualität:
Wir sichern die Prozessabläufe durch transparente und fest verankerte Strukturelemente wie z.B.
- Eine adäquate Sachausstattung (z.B. Räume, Fahrzeuge, IT)
- pädagogisches Fachpersonal
- Führungszeugnisse gem. § 72a SGB VIII
- Eine strukturierte Aktenführung und Dokumentation einschließlich der
- Rechnungslegung
Prozessqualität:
Die Sicherung der Prozessqualität umfasst das fach-methodische und sorgfältig strukturierte Vorgehen in der Leistungserbringung. Dies umfasst beispielsweise
- Die sorgfältige Planung der Betreuungsfälle, der Vertretungsregelungen und des Ausfallmanagements;
- Die Auftragsklärung im Team mit mehreren Fachkräften;
- Der Vorstellung der Fachkraft in der Familie vor Beginn der Hilfe; diese kann nur mit dem ausdrücklichen Einverständnis der Familie begonnen werden (Arbeitsbündnis);
- Das fachliche Selbstverständnis als Grundhaltung bei allen Mitarbeitenden und strukturierte Einarbeitung von Mitarbeitenden.
- Regelmäßige Fallbesprechungen (Reflektion), Supervision und Fortbildung:
- Den bedarfsgerechten Einsatz von verschiedenen Zusatzqualifikationen wie z.B. der Traumapädagogik;
- Eine aktive Netzwerkarbeit als weitergehende Ressource für Familien und Kinder und als Möglichkeit der Stabilisierung bei Beendigung der Hilfe.
Ergebnisqualität:
Um festzustellen, ob und in welchem Maß die gesetzten Ziele erreicht wurden, erfassen wir die Bewertungen der am Hilfeprozess beteiligten Personen und Institutionen.
Diese Rückmeldungen bilden die Grundlage für die Beurteilung der Qualität unseres Unterstützungsangebots. Bei Bedarf können auch andere Kooperationspartner wie Schulen, Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, Kinder- und Jugendpsychiatrien sowie Einrichtungen aus dem sozialen Umfeld einbezogen werden.
Eine kritische Bewertung von Arbeitsergebnissen kann in Hilfsplangesprächen erfolgen oder in unterschiedlichen Formen von Beschwerden. Kritik nehmen wir ernst und steuern entsprechend nach- etwa durch gezielte Fortbildung. Als junges Team profitieren wir von aktuellen fachlichen Entwicklungen, die durch Hochschulen angestoßen sind. Unser Leistungsangebot ist dynamisch und entwickelt sich weiter. Wir verstehen uns als lernendes System und sind offen für Qualitätsgespräche und Anregungen.